Unser weiteres Spektrum
Das Team der Ergotherapie Schiewack bekennt sich ausdrücklich zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit es nicht nur beim Bekenntnis bleibt, ist unsere Absicht neben den ergotherapeutischen Behandlungen auch Projekte zu kreieren, initiieren und zu begleiten. Seit 2007 arbeiten wir beispielsweise mit Kamenzer Grundschulen im Rahmen des GTA (Ganztagsangebot) erfolgreich in Projekten der Gesundheitsförderung zusammen. Seit 2013 sind wir Ideengeber und Organisationspartner beim Inklusionslauf des Lausitzer Blütenlauf in Kamenz. Von 2015 bis 2017 waren wir Partner des 1. Tanzclub der Lessingstadt Kamenz e.V. und dem Sportbund Bautzen beim Projekt: TANZENDE INKLUSION.
Gemeinsam werden wir weiterhin inklusive und gemeinwesenorientierte Projekte für Kinder und Jugendliche umsetzen, sowie generationsübergreifende und lebensweltbezogene Themen in den Fokus rücken.
Sie möchten eine Idee mit uns verwirklichen oder wünschen eine Beratung? Sprechen Sie uns an. Kontakt
Unsere Leistungen
- Beratung zu Gesundheitsförderung in ihrem Betrieb oder ihrer Einrichtung
- Coaching in der Gruppe oder individuell zum Thema Gesundheitsförderung, Prävention
- Wiedereingliederung im Betrieb oder Einrichtung nach langer Erkrankung (Jobcoaching)
- Ausarbeitung und Aufbereitung von Gesundheitsspezifischen Themen in ihrer Einrichtung für Ihre Kolleginnen und Kollegen
Hirnleistungstraining - Gruppenangebot
für Klienten mit der Diagnose Demenz. In einer Kleingruppe steht der Klient mit seinen Bedürfnissen an Kommunikation und Teilhabe im Vordergrund. In entspannter Atmosphäre werden Erinnerungen geweckt, aber auch Fähigkeiten trainiert und Raum für Gespräche untereinander geboten.
Ganztagsangebote
GTA an Schulen: Seit 2007 besteht eine feste und verlässliche Kooperation mit hiesigen Grundschulen im Rahmen des Ganztagsangebot, um Kinder direkt in ihrer Lebenswelt zu unterstützen.
Post-COVID - Gruppenangebot
Die Post-COVID-Gruppe richtet sich gezielt an Patientinnen und Patienten, die an einem Long- oder Post-COVID-Syndrom leiden. Um den Betroffenen einen geschützten Raum zu bieten und eine Reizüberflutung strikt zu vermeiden, findet die Therapie in einer bewussten Kleingruppe mit maximal 3 – 4 Teilnehmenden statt.
Die therapeutischen Einheiten finden einmal wöchentlich statt. Die Dauer der einzelnen Termine wird dabei flexibel auf 45 – 60 Minuten festgelegt, um sich optimal an die tagesaktuelle Belastbarkeit der Teilnehmenden anzupassen.
Ein zentraler Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit liegt auf dem Erlernen des sogenannten Pacing-Prinzips. In der Gruppe werden alltagsnahe Strategien für ein aktives Symptommanagement thematisiert, positive Erfahrungen hierbei können ausgetauscht werden. Nicht zuletzt bietet die Gruppe eine tiefgehende psychische Entlastung. Der geleitete Erfahrungsaustausch im geschützten Rahmen unterstützt die Betroffenen aktiv bei der Krankheitsbewältigung und zeigt neue Wege im Umgang mit der veränderten Lebenssituation auf.
durchgeführte Maßnahmen und Projekte
Eltern-Kind-Kurs
2007 – 2018
Die Ergotherapie Schiewack führt seit 2007 regelmäßig Eltern-Kleinkindgruppen von 5-7 Kindern mit deren Muttis und/oder Papas durch. In den Kursstunden, welche einmal wöchentlich stattfinden, werden unterschiedliche Themen aufgegriffen.
Gesunde-Kultur-Kamenz
Seit: 2016 – 2018
Idee: In loser Reihe werden mit Gesundheitsakteuren und anderen Partnern Themenabende veranstaltet, die über diverse Kunstansätze (Lesungen, Filmabende,…) gesundheitsbezogene Themen aufbereiten. Dazu wird sich eine moderierte Diskussion mit Experten anschließen. Zielgruppen sind Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige, Experten und Interessierte.
Kreative Inclusion- Kamenz Ost
Seit: 2016 – 2017
Idee: Menschen in schwierigen Situationen (Erwerbsunfähigkeit, seelische Erkrankungen, Arbeistlosigkeit oder ähnliches) leiten eine kreative Gruppe für andere Menschen in der Begegnungsstätte in Kamenz Ost. In der Einführungsphase werden sie diese von einer Ergotherapeutin begleitet und gecoacht. Perspektivisch soll die Gruppe wöchentlich durchgeführt werden ohne die Hilfe der Ergotherapeutin.
Grundschule – Projekt
Seit: 2007 –
Idee: Die Kinder mit und ohne besonderem Förderbedarf werden in den Bereichen Freizeit, Alltag und Schule so gefördert, dass sie im Alltag der Schule keine Einschränkungen haben. Dazu zählt neben den Gruppen der Austausch mit den Lehrerinnen und den Eltern bei Themenabenden oder Schulungen.
INKLUSIONSLAUF
Seit: 2013-2021
Idee: Jährlich findet der Inklusionslauf beim Lausitzer Blütenlauf statt. Teams aus je einem Läufer mit Behinderung und einem Läufer ohne Behinderung absolvieren eine 2 km lange Strecke. Im Idealfall trainieren beide vorher zusammen und lernen sich kennen. Es gibt keine klassische Siegerehrung, da jeder Sportler ausdrücklich eingeladen ist mitzulaufen.
Informationen im Netz: Idee zum Lauf, Lausitzer Blütenlauf allgemein
TANZENDE INKLUSION
Seit 2015-2017
Idee: Kinder mit und ohne Behinderungen sollen zusammen in ihrer Freizeit zusammen Tanzen und Tanzen lernen. Dabei werden sie von einer Tanzlehrerin und einer Ergotherapeutin begleitet und angeleitet.
Informationen im Netz: Idee, Tanzclub Infos, Presse
MINSK GUMPO e.V.
Seit: 2011 –2016
Idee: Mit dem deutschen Verein Gumpo e.V. findet ein jährlicher Austausch mit weißrussischen Kolleginnen in einem Heim für mehrfachbehinderte Kinder statt. In Minsk werden gemeinsam Kinder behandelt und Workshops organisiert und gehalten. Gemeinsam versuchen man im Heim selbst ein humanes Menschenbild zu entwickeln und etablieren.
Informationen im Netz: Gumpo.eV., Interview vor Ort
KAMENZER FACHTAG für Gesundheit und Pädagogik
Seit: 2015
Idee: Die Gesundheitsprobleme und Gesundheitssituation des Landkreises der Zukunft benötigt schon heute die notwendigen Lösungsansätze und Informationen dazu. Der Kamenzer Fachtag wird durch die LEB Sachsen und die Ergotherapie Schiewack maßgeblich organisiert und durchgeführt. Je nach Themenschwerpunkt sind weitere Partner am Gestaltungs- und Durchführungsprozess beteiligt.
SCHULBEGLEITUNG
Seit: 2013-2023
Idee: Auf Grund von Nachfrage begleiten wir momentan ein Kind mit Autismus in einer Regelschule. Neben dem Auftrag der Begleitung ist es unsere Anliegen, wenn möglich die Begleitung zu zurückzunehmen, dass der Schüler zukünftig ohne oder mit weniger punktueller Hilfe den Schulalltag meistern kann