ERGODEM 

Demenz ist derzeit ein großes Thema im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel in unserer Gesellschaft. Jährlich häuft sich die Zahl der Neuerkrankungen. Auch jüngere Menschen sind gleichsam betroffen. Wichtig ist für die Betroffenen selbst und deren Angehörige ein möglichst selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld zu führen. Deshalb empfehlen Experten wie Frau Dr. Holthoff eine möglichst frühe Begleitung der Erkrankten sowie deren Angehörige. Aus diesem Wissen entwickelte Frau Holthoff und KollegInnen das Konzept ERGODEM.

Infos über ERGODEM: Poster_Ergodem_wiss_Berlin_210910.-1pdf (1)

Dabei geht es vor allem darum,  bedürfnisorientiert mit Klient und Angehörigen zu interagieren, um Strategien zur Bewältigung des Alltags zu entwickeln.

Das könnte sein:

  • Anleitung zur Bedienung von Haushaltsgeräten
  • Planung des Tagesablaufs
  • Hilfe zur selbstständigen Durchführung der Körperhygiene
  • Verständnis schaffen zw. Angehörigen und Klienten gleichermaßen
  • Aufklärung und Umgang mit Wesensveränderungen
  • Teilnahme an Freizeitaktivitäten und soziale Kontakte aufrechterhalten

Die Kolleginnen der Ergotherapie Schiewack haben sich zum Konzept ERGODEM fortgebildet und wenden dieses im beruflichen Alltag mit den Klienten an. Wichtig ist hierbei, frühzeitig mit betroffenen Klienten die Möglichkeit zu bekommen nach den Prinzipien von ERGODEM zu arbeiten. Die therapeutische Behandlung im Hausbesuch ist nach dem Konzept erforderlich, da erst dort die Verknüpfung mit dem persönlichen Alltag gegeben ist. Dadurch können die Angehörigen als wichtiger Partner im Umgang mit ihren betroffenen Familienangehörigen individueller befähigt werden.

Haben Sie dazu Fragen? Sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner sind: Frau Schülke, Frau Schiewack und Frau Petrasch

Jeder Facharzt oder Hausarzt kann ein entsprechendes Ergotherapierezept ausstellen.